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Betreuer-Camp im Wildpark Eekholt

04.02.2018

Vom 3. bis zum 4. Juli soll erstmals ein Wassercamp nur für Betreuer/ SchülerhelferInnen stattfinden.

Die Idee hatten die Betreuer des letzten großen Camps, weil sie sich nicht sicher fühlen. Und sie stellten der Staatssekretärin diese Idee vor.

 

Nun geht es um die Umsetzung.

Wass soll das Camp leisten? Und wie soll es gestaltet werden? Hier kommt die konkrete Idee, die noch diskutiert und ggf. verändert wird:

  • Die Schülerhelfer haben zwar schon vertiefte Kenntnisse über die naturwissenschaftlichen Grundlagen, möchten aber durch die intensive Beschäftigung mit den Untersuchungen und die Grundlagen mehr lernen, um die Teilnehmer besser informieren und ihnen helfen zu können.
  • Sie wünschen sich Klarheit über Rechtsfragen (Aufsichtspflicht, was machen bei Unfällen etc.).
  • Ein solches Camp ist auch eine Wertschätzung der Arbeit der SchülerhelferInnen.

Daraus ergeben sich folgende Ziele:

Die SchülerhelferInnen/ BetreuerInnen sollen mehr Sicherheit für ihre Aufgaben im Wassercamp gewinnen. Dafür gibt es folgende Einzelziele:

  • Die SchülerhelferInnen sollen ein vertieftes Wissen über die Inhalte, Methoden und Bewertung von Messergebnissen (Ökosystem Fließgewässer, Wasserrahmenrichtlinie, Messungen (Strukturgüte, physikalische und chemische Güte, biologische Güte) erwerben.

  • Die SchülerhelferInnen sollen Tipps und Übungen für pädagogisches Handeln bei der Begleitung/ Unterstützung der Kleingruppen erhalten.

  • Die SchülerhelferInnen sollen für sie wichtige Rechtsgrundlagen kennen lernen.

Umsetzung:

Für ein Betreuer-Wassercamp ist ein Zeitraum von 2 Ausbildungstagen im Wildpark Eekholt nötig.

Für das Camp wird ein Wassercamp-Tagebuch für HelferInnen erstellt, mit dem sie die Untersuchungen, die im normalen Wassercamp durchgeführt werden, selbst machen und mit den dort enthaltenden Hintergrundinformationen erklären üben.

Am 1. Tag sind daher die theoretischen Grundlagen Thema, am 2. Tag werden die erlangten Kenntnisse im Wassercamp der Anne-Frank-Schule, das zeitgleich läuft, angewendet.

Die Verantwortung und Betreuung für das Betreuer-Camp hat eine Lehrkraft der SLUE-Schulen. Sie gibt den theoretischen Input und hilft bei der praktischen Umsetzung. Im Idealfall ergänzen Fachreferenten das Programm (z.B. Fischereibiologe).

Möglicher Zeitplan:

1. Tag:

9 Uhr Ankommen und Einrichten

10- 12.30 Uhr Vortrag: Ökosystem Fließgewässer mit Übungsaufgaben

12.30 – 13.30 Uhr Mittagspause

13.30 – 17 Uhr Durchführen der Messungen und Ergebnisauswertung/ -diskussion in Kleingruppen an 2 Mess-Stellen, Vorbereitung der Präsentationen

17-18 Uhr Präsentation der Ergebnisse

2. Tag:

9.00 – 12 Uhr Unterstützung der Schülergruppen der AFG bei den Messungen und Vorbereiten der Präsentationen

12 – 13 Uhr Mittagspause

13 – 14.30 Uhr Präsentation der Ergebnisse zusammen mit AFG

14.30 – 15 Uhr Reflexion und Klärung der noch offenen Fragen

15.30 Uhr Ende/ Rückfahrt