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Schulteichprojekt GuGS

Das Schulteichprojekt der GuGs im Quellental

 

Im Februar 2014 wurde das Projekt „Ein neuer Schulteich für die GuGs im Quellental“ durch eine Arbeitsgruppe, die sich während unserer beiden Schulentwicklungstage zusammengefunden hat, ins Leben gerufen.

Es entstand  in diesen beiden Tagen das theoretische Gesamtkonzept zum Schulteich. In diesem Zusammenhang mussten wir nicht nur relativ einfache Fragen, wie nach der Größe, der Tiefe und der Lage diskutieren und uns schlussendlich darüber einigen, sondern es musste ebenso über finanzielle Mittel der Schule, die Teichbaumaterialien und nicht zuletzt über die konkrete Umsetzung der Baumaßnahmen gesprochen werden. Darüber hinaus mussten wir klären, was mit unserem „alten Schulteich“ geschehen sollte, der hauptsächlich durch eine unzureichende Sicherung nach außen durch Vandalismus weitgehend zerstört und verunreinigt wurde.

 

Im Frühjahr 2014 wurde dann unser Schulgartengelände umgestaltet und dabei auch ein neuer Schulteich angelegt. Mit Hilfe des Kommunalen Servicebetrieb Pinneberg (KSP) wurde der neue Teich ausgehoben und kurz vor den Sommerferien im Rahmen einer Projektwoche für die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtunterrichts der Naturwissenschaften der siebten Klassen die weiteren baulichen Maßnahmen durchgeführt. Wenngleich allen Beteiligten, nebst eines Vaters, die Arbeit sehr viel Spaß gebracht hat, so waren die Tage jedoch auch körperlich überaus anstrengend. Um die verlegte Teichfolie nicht nur vor Steinen aus dem Erdreich mittels eines Schutzvlieses von unten her zu schützen, sondern ebenso vor Vandalismus von oben, wurde der Teich mit einer Betonschicht gesichert. Die Schülerinnen und Schüler haben den Beton nicht nur eigenständig angemischt, sondern diesen auch mit Schubkarren und Eimern in den Teich eingebracht. Es wurden in diesem Zusammenhang etwa 5 Tonnen Trasszement und Bausand verarbeitet.

 

Ein wesentlicher Vorteil von Trasszement ist, dass bei der Verwendung wesentlich weniger Ausblühungen auftreten. Trass verbindet sich weitestgehend mit dem bei der Zementsteinbildung abgespaltenen Kalkhydrat, dem Calciumhydroxid, so dass es im Teichwasser später nur zu einer geringen Erhöhung der Alkalität kommt.  

Die Projektwoche wurde mit dem feierlichen Einlassen des Wassers und einem gemeinsamen Grillfest beendet.

 

Während der Sommerferien hatten die eingebrachten Pflanzen Zeit anzuwurzeln und erste Tiere konnten sich ansiedeln. Grasfrösche, Libellen, Taumelkäfer, Rückenschwimmer und Ruderwanzen konnten u.a. bereits beobachtet werden.

Der Schulteich ist Teil des insgesamt neu angelegten Schulgartenbereichs, der zudem Bereiche für diverse Blühpflanzen, insbesondere Kräuter, Nutzpflanzen und auch einen Hühnerhagen enthält.

Durch das unterrichtliche Arbeiten der Schülerinnen und Schüler an einem Schulteich können ganz bestimmte Kompetenzen und naturwissenschaftliche Arbeitsweisen gefördert werden.

Die Schüler erforschen Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Sie erschließen sich ökologische Zusammenhänge und erleben jahreszeitliche Abläufe. Zudem können sie die Entwicklung von Tieren und Pflanzen beobachten und Achtung vor Lebewesen entwickeln. Nicht zuletzt lernen die Schülerinnen und Schüler, Ergebnisse zu dokumentieren

Solch ein  Projekt eignet sich zudem hervorragend, den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die  Berufe des Garten- und Landschaftsbaus zu geben.