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Gewässer in Uetersen

Unterstufenprojekt der 5. und 6. Klassen des Ludwig-Meyn-Gymnasiums

 

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Die Projekttage finden im Rahmen des PING-Unterrichts (Praxis integrierter   naturwissenschaftlicher Grundbildung) teils im Rosarium und teils in der Schule statt. Das Rosarium ist nicht weit von der Schule entfernt und eignet sich daher gut dafür, biologische und chemische Wasseruntersuchungen durchzuführen. Einige Bestimmungen werden vor Ort im Rosarium durchgeführt, die meisten Untersuchungen und die Auswertung erfolgt dann aber in der Schule.

 

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Wir sind Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse des Ludwig-Meyn-Gymnasiums Wir Untersuchen den Mühlenteich und den Mühlenteichbach im Rosarium in Uetersen. Wir nehmen Wasserpron und untersuchen die  Wasserproben biologisch (unter dem Mikroskop) und chemisch mit dem Greenpeae-Koffer. Wir beurteilen aufgrund der gefundenen Ergebnisse die Wasserqualität dieser Gewässer. Wir erfahren viel über natürliche und naturbelassene Gewässer im Sinn der Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Wir beschäftigen uns auch mit dem Wasserkreislauf, der persönlichen Wasserbilanz, der Verschmutzung der Gewässer und wie das "Abwasser wieder   gewaschen" wird. Wir bestimmen aber auch am Geotag der Artenvielfalt Tiere und Pflanzen im Rosarium

 

 

Schülerbericht Nina

 

Bericht über den Projekttag der 5a des LMG am 05.06.07 von Nina Reichert

Die Klasse 5a traf sich am 05.06.07 aufgeregt in der Klasse. Es war Pingtag und ein Stadtrundgang war geplant, bei dem auch Wasserproben im Rosarium gezogen werden sollten. Wir gingen zuerst bis zum Ende der Berlinerstraße, überquerten eine große Straße und dann gingen wir zu einem kleinen Bach der zwischen dem Sportplatz und einer Wiese lag, auf der ein paar Kühe grasten. Auf einer Seite des Baches war eine Ölspur zu sehen. Der Klasse fiel auf, dass an den Seiten des Baches keine Befestigungen waren. Als wir wieder über die Straße gegangen waren, gingen wir über eine Brücke, wo der Bach ebenfalls durchfloss. Er war immer noch einigermaßen klar und war an einer Seite auch  befestigt. Wir gingen weiter zum Eingang des Rosariums, dort ging der Bach auch weiter, doch das Wasser war dort braun. Es war Müll darin und der ganze Bach war mit einer Schicht aus Öl bedeckt. Weiter ging's, bis in eine kleine Ecke des Rosariums wo sich eine Brücke aus Eisen befand. Doch das Wasser des Baches sah nicht sehr appetitlich aus und der Boden des Baches war gammelig. Versteckt im Gebüsch war noch ein Teil des Baches, dort zogen wir ebenfalls, wie an allen anderen Stellen, Wasserproben. Zum Glück hatten wir nun Zeit gefunden unsere Pausenbrote zu essen. Später gingen wir weiter an den  beiden Teichen im Rosarium vorbei. Mit speziellen Keschern zogen wir auch da Wasserproben. Danach machte sich die Klasse auf den Rückweg zur Schule durch die Stadt. Als wir angekommen waren, gingen wir in einen Biologieraum.  Dort wurde die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt, eine Gruppe mikroskopierte die Wasserproben und versuchte, die entdeckten Tiere zu zeichnen; die andere Gruppe untersuchte die Wasserproben mit den Greenpeacekoffem auf ihre chemischen Inhaltsstoffe. Wir sammelten die Ergebnisse an der Tafel und  übertrugen sie in unseren Ordner. Nach 45 Minuten tauschten wir die Gruppen und eine Gruppe arbeitete außerdem mit einem Sauerstoffbestimmungskasten. Alle Ergebnisse der einzelnen Gruppen waren richtig und jeder hatte viel Spaß, so ging der erste Projekttag zu Ende.

 

 

Schülerbericht Saskia

 

Bericht über den PING-Tag der 5d am 24.05.2007 von Kim-Saskia Hoffmann

 

Treffen am Morgen
Um 7:45 Uhr waren schon viele an der Biologie, um 8:00 Uhr kamen dann Frau Müller-Dassau und Frau Riebesam. Wir gingen in den Bio-Übungsraum 1. Dort erklärte Frau Müller-Dassau uns, was wir heute machen. Sie teilte uns in Gruppen ein, verteilte uns Zettelsammlungen, Wasserprobengläser und –geräte. Danach gingen wir in den Sammlungsraum und legten unsere Jacken und Ping-Ordner ab. Als alles verstaut war, gingen wir nach draußen.

 

Rallye-Anfang
Alle trafen sich an der kleinen “Telefonzelle” an der Seminarstraße und wir guckten uns die Zettelsammlungen an. Nach der kleinen Landkarte, die wir bekommen hatten, liefen wir zu Punkt A und beantworteten die Fragen. Dann ging es weiter zu Punkt B am Kupferbrunnen in der Fußgängerzone. Hier mussten wir die Häuser beschreiben. Nun kam ein langer Weg am Rosarium vorbei zum Punkt C. Er lag an einem kleinen Fluss neben einem Sportplatz und einer Kuhweide. Wir nahmen vom Fluss eine Wasserprobe und die Temperatur war 12°C. Weiter ging es am gerade mit Wasser gesprengten Sportplatz zum Punkt D am Rosariumseingang. Dort bestimmten wir Hindernisse und Kurven des Flusses. An einer anderen Stelle des selben Flusses und an einer dritten Stelle nahmen wir weitere Proben. Das Wasser war dort, außer ein paar Schmutzpartikeln klarer und es stank. Weiter ging es an hübschen, bunten Blumen vorbei zu dem kleinen Bach, der von einem Rosariumsteich abzweigte. Dort nahmen wir die Wasserprobe D2. Sie war 16°C warm.

 

Picknick
Nun wollten alle endlich etwas frühstücken, deshalb gingen wir zu den Bänken unter den Trauerweiden am Rosariumsteich. Nach dem Picknick hielten manche ihre Füße ins Wasser und es wurde die vierte Wasserprobe genommen. Dann folgte das Gruppenfoto und es ging weiter über hübsche, weiße Brücken zu Punkt D. An Hand einer Landkarte bearbeiteten wir die Aufgaben zu Punkt D. Die Punkte E und F waren in der Fußgängerzone. Bei Punkt F musste man die “Uetersener Nachrichten” finden. Dort angekommen sahen wir auch schon die Steintafel: Sturmflut, 16. – 17. Februar 1962, Wasserstand: 4,09 m über NN. Als alle versammelt waren, ging es zur Schule zurück.

 

In der Schule
In der Schule wuschen sich alle die Hände und Frau Müller-Dassau sammelte die Wasserproben ein. Dann holte sie gelbe Greenpeace-Koffer für die Untersuchung des Wassers und Mikroskope. Die Fensterseite bekam die Kästen, die Wandseite die Mikroskope. Mit den Kästen wurde geforscht, wie viel Phosphat, Nitrat, Nitrit und Ammonium das Wasser hatte und der pH-Wert und die Leitfähigkeit folgten. Unter dem Mikroskop entdeckten wir Wasserflöhe (Bosmina longirostris), die wir abzeichneten. Dann war große Pause.

 

Es geht weiter
Als es wieder klingelte, bekam die Wandseite die Greenpeace-Koffer und die Fensterseite die Mikroskope. Diese Stunde wurde besonders konzentriert gearbeitet. Nach der 6. Stunde war Schluss und alle gingen glücklich nach Hause.

 

 

Park Rosarium

 Das Rosarium ist ein viel besuchter Park in mitten der Stadt Uetersen. Hier wird der Mühlenbach in zwei künstlichen Teichen aufgestaut. Die Mühle und das Wehr gibt es schon lange nicht mehr. Über ein Siel und eine Verrohrung, die unter der Innenstadt verläuft, mündet der Mühlenbach im Hafen von Uetersen in die Pinnau.

 

Besuch in Hetlingen

Die Klassen 6a und 6d der Ludwig-Meyn-Schule Uetersen besuchten am 20. September das Klärwerk des Abwasserzweckverbandes (AZV) in Hetlingen und den neu geschaffenen Wassererlebnisbereich, der vom NABU und vom AZV betreut wird. Dieser Besuch stand im Zusammenhang mit dem Netzwerk "Schulen für eine lebendige Unterelbe" und dem Projekt "Zeitungswerkstatt" der Uena, für das die beiden Klassen Berichte schreiben.